Wohnraumschutzgesetz entpuppt sich als Luftnummer

Anlässlich der Zahlen zum Wohnraumschutzgesetz erklärt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Jens P. Meyer:

„Das vom Senat inszenierte ‚Wohnraumschutzgesetz‘ bei der Ferienvermietung entpuppt sich als Luftnummer. Für etwa 0,4 Prozent der Hamburger Wohnungen wurden sogenannte ‚Schutznummern‘ für die temporäre Vermietung beantragt. Es bestätigt unsere Vorhersage, dass die Regelung vor allem diejenigen trifft, die versuchen, durch zeitweise Überlassung ihrer Wohnung ihre hohen Mietbelastungen zu kompensieren. Hier hätte der Senat einen echten Hebel, um für günstigeres Wohnen in unserer Stadt zu sorgen. Stattdessen hat die Stadtentwicklungsbehörde zusätzliches Personal für die Erteilung der Wohnraumschutznummern aufgebaut. Diese Ressourcen sollten besser eingesetzt werden, um den Neubau von Wohnungen in unserer Stadt schneller zu genehmigen.“