Senat muss sich stärker auf Wohnungsneubau fokussieren

Anlässlich der Vorstellung des Registrierungsportals für Homesharing erklärt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Jens P. Meyer:

„Bei der Vorstellung des Registrierungsportals wurde deutlich, dass es Senatorin Stapelfeldt offenbar hauptsächlich um den Schutz genervter Anwohner in Szenevierteln vor feiernden Touristen geht. Dafür sind aber Polizei und Ordnungsämter zuständig. Die Senatorin räumt selbst ein, dass im weit überwiegenden Teil der Fälle Bewohner ihre eigene Wohnung für wenige Wochen im Jahr vermieten. Von 946.000 Wohnungen in Hamburg wurden bislang nur 0,26 Prozent für Homesharing registriert. Das zeigt, dass die SPD die Ursache für die existierende Wohnungsnot an falscher Stelle such und von anderen Themen ablenkt. Es wäre sehr viel sinnvoller, wenn die für solche Symbolpolitik eingestellten Mitarbeiter in den Bezirksämtern stattdessen Baugenehmigungen bearbeiten würden, um schneller neuen Wohnraum zu schaffen.“