Zusammenführung von Stadtkern und Altstadt groß denken

Zu Überlegungen einer unterirdischen Fußgängerquerung der Willy-Brandt-Straße erklärt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Jens P. Meyer:

„Die Willy-Brandt-Straße trennt Hamburgs Innenstadt von der Speicherstadt und der Hafencity, die durch die Entwicklung des Baakenhafen- und Elbbrückenquartiers noch weiter an Bedeutung gewinnt. Eine unterirdische Fußgängerquerung wird die Barriere zwischen alter und neuer Innenstadt nicht überwinden. Wir fordern stattdessen, endlich die Machbarkeit einer Tunnellösung für die Willy-Brandt-Straße zu prüfen. Damit würde eine nachhaltige Trennung der Innenstadt vermieden. Hierfür würde der Straßenverkehr zwischen Deichtorhallen und Rödingsmarkt unter die Erde verlegt werden. Finanziert werden könnte das Projekt auch durch eine oberirdische Bebauung mit Geschäften und Gewerbe in den Erdgeschossen sowie Wohnungen in den Obergeschossen. So würde Hamburg nicht nur für Fußgänger und Radfahrer attraktiver, sondern durch Wohnnutzungen mitten in der Stadt auch nach Ladenschluss lebendiger.“