Bezahlbarer Wohnraum durch weniger Regularien und Vorschriften

 

Anlässlich der bevorstehenden Verabschiedung des Wohnraumschutzgesetzes und der Studie von Airbnb zur Ferienvermietung erklärt Jens P. Meyer:

 

„Anstatt aktiv für mehr bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, bedient sich der rot-grüne Senat ausschließlich rückwärtsgewandter Regulierungen und Beschränkungen. Doch weder die Verschärfung des Wohnraumschutzgesetzes noch die maßlose Ausweitung sozialer Erhaltungsverordnungen oder die sinnlose Mietpreisbremse sorgen für neuen Wohnraum und damit für eine Entspannung auf dem Markt. Aus unserer Sicht ist ‚Home-Sharing’ keine Zweckentfremdung von Wohnraum, sondern entspricht den Lebensgewohnheiten vieler Menschen im digitalen Zeitalter. Zudem beträgt der Anteil der durch Airbnb vermittelten Wohnungen weit unter einem Prozent des Wohnraumbestands.
Es sind wohl eher fiskalische Erwägungen, aufgrund derer der Senat eine Registrierungspflicht fordert und damit die Steuerehrlichkeit der Bürger anzweifelt. Stattdessen sollte Rot-Grün mehr Flächen für Wohnungsbau ausweisen, Genehmigungsverfahren verschlanken, überbordende Bauvorschriften und -kostentreiber reduzieren sowie sinnvoll nachverdichten.“

 

 

Sie finden den Artikel aus der Welt hier und den Artikel aus dem Hamburger Abendblatt hier.