Klientelpolitik vom Feinsten – Senat gefährdet sozialen Frieden

Zur Bevorzugung bestimmter Berufsgruppen bei der Vergabe von Sozialwohnungen erklärt Jens P. Meyer:

 

„Ob nun der SPD-Bundestagsabgeordnete Kahrs oder die Stadtentwicklungsbehörde für die Bevorzugung einzelner Berufsgruppen bei der Wohnungsvergabe verantwortlich zeichnet, ist eigentlich egal. Bemerkenswert bleibt, wie selbstgerecht die SPD in Zeiten eines angespannten Wohnungsmarktes für alle Hamburgerinnen und Hamburger einzelne Berufsgruppen bevorzugt, in denen sie ihre Wählerklientel vermutet.“

 

 

Weiter erklärt die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Christel Nicolaysen:

 

„Die Bevorzugung einzelner Berufe bei der Vergabe von Sozialwohnungen gefährdet den sozialen Frieden in der Stadt. Die Botschaft an alle Lagerarbeiter, Friseure, Kellner, Kassierer oder Zahnarzthelfer ist doch: ‚Ihr seid uns weniger wert‘. Soziale Leistungen sollten nach festen Kriterien für alle gleich gelten – das betrifft auch die Vergabe von Sozialwohnungen. Auch mit Köchen, Rezeptionisten oder Hausmeistern kann man Quartiere durchmischen. Dieses Argument ist vom Senat also nur vorgeschoben.“