Ohrfeige für Tschentscher in Sachen Denkmalschutz

 

Zu Berichten über die Kritik des UNESCO-Beratergremiums ICOMOS im Hinblick auf den geplanten Abriss der City-Hof-Hochhäuser erklärt Jens Meyer:

 

„Die Stellungnahme des weltweit höchsten Fachgremiums in Denkmalschutzfragen, ICOMOS, ist eine Ohrfeige für das selbstherrliche Vorgehen des rot-grünen Senats in Sachen City-Hof. Sie stellt unmissverständlich klar, dass der Abriss des charakteristischen Ensembles aus den 50er Jahren negativen Einfluss auf das unmittelbar benachbarte und als Weltkulturerbe geschützte Kontorhausviertel haben wird. Für Bürgermeister Tschentscher, der die Gebäude in der Bürgerschaft als ‚asbestverseuchte Schrottimmobilie‘ titulierte, ist dies ein Schlag ins Gesicht. Die Tatsache, dass die Öffentlichkeit von dieser Stellungnahme erst auf Nachfrage erfahren hat, ist ein weiteres Indiz dafür, dass rund um das Thema ‚City-Hof‘ mächtig getrickst wurde, um den Denkmalschutz auszuhebeln.

Es ist offensichtlich, dass der Denkmalschutz bei SPD und Grünen in schlechten Händen ist, weil der rot-grüne Senat das Weltkulturerbe ‚Kontorhausviertel‘ durch Inkompetenz und Intransparenz leichtfertig gefährdet.“