Ungeschickter Aktionismus beschädigt Altonaer Verwaltung

Zur Berichterstattung über den Vorstoß der Bezirksverwaltung Altona, einen neuen Bebauungsplan für den Björnsweg zu realisieren, erklärt Jens P. Meyer:

 

„Der Vorstoß des Bezirksamts Altona zum jetzigen Zeitpunkt ist genau so überraschend wie unglücklich. Es ist überraschend, weil die umstrittene Flüchtlingsunterkunft am Björnsonweg noch nicht einmal bezogen ist und das Bezirksamt schon mit einer neuen Bebauungsplanung an den bestehenden Verträgen mit den Bürgern rüttelt. Selbstredend ist die Fläche für den so dringend benötigten Wohnungsbau begehrt, aber wenn das Bezirksamt Zusagen macht um einen Bürgerentscheid abzuwenden, müssen diese auch gelten. Und es ist unglücklich, weil der ungeschickte Aktionismus der Verwaltung zu neuen Protesten führt und dem Wohnungsbau damit einen Bärendienst erwiesen wird.“

 

Dazu erklärt die FDP-Bezirksabgeordnete aus Altona, Katarina Blume:

 

 

 

„Absprachen zwischen Bürgern und Verwaltung müssen verlässlich sein. Der Vorstoß der Altonaer Verwaltung hat uns als FDP-Bezirksfraktion stark irritiert. Der Widerstand im bezirklichen Planungsausschuss war zumindest erfolgreich, sodass der Bebauungsplanentwurf erst einmal vom Tisch ist. Dennoch ist wieder Vertrauen verspielt und damit Politikverdrossenheit geschürt worden.“