Opernbesuch für jedermann bezahlbar lassen

Zur neuen Vorverkaufsregelung der Hamburgischen Staatsoper erklärt Jens Meyer:

 

„Durch die veränderten Vorverkaufsregeln müssen die Karten der nächsten Saison nun praktisch an einem Tag für alle Vorstellungen gekauft werden. Das mag für vermögende Operngänger unproblematisch sein, für weniger betuchte ist es nicht finanzierbar. Für ein hochsubventioniertes Kulturangebot mit einem Bildungsangebot, das jedem Bürger unserer Stadt zu Gute kommen sollte, sind diese Änderungen inakzeptabel.

Wir Freie Demokraten fordern den Senat auf, zur alten Regelung zurückzukehren, die den Verkauf von der Hälfte der Karten für den dritten und vierten Rang erst vier Wochen vor der Vorstellung ermöglicht hat. Zudem ist unverständlich, dass die Steh- und Hörplätze, die bislang einen besonders kostengünstigen Opernbesuch ermöglicht haben, nur noch im ausverkauften Hause vergeben werden.“