Vergebene Chance für nachhaltige Entwicklung von Oberbillwerder

Zur von Rot-Grün vorgelegten Drucksache über den Fortgang des Entwicklungsvorhaben „Oberbillwerder“ und die Gründung der IBA-Projektentwicklung GmbH & Co. KG (IPEG) erklärt Jens Meyer:

 

„Anstatt Verwaltungsstrukturen zu reduzieren, schafft Rot-Grün mit der Gründung einer weiteren städtischen Projektentwicklungsgesellschaft einen zusätzlichen Wasserkopf, der viel Steuergeld kostet, inhaltlich aber wenig Neues bringt.

Mit der Gründung der IPEG und der verfrühten Grundstücksübertragung werden vorzeitig Fakten geschaffen. Dabei verliert der Senat allerdings zentrale Fragen zu Ausgleichsflächen und dem Umgang mit den Landwirten völlig aus den Augen.“

 

Der Bezirksvorsitzende der FDP Bergedorf, Karsten Schütt, ergänzt:

 

„Ein wesentliches Ergebnis des durchzuführenden Masterplanverfahrens, nämlich die richtige städtebauliche Ausdehnung des neuen Baugebietes, wird durch die nun geplante Übertragung der Grundstücke praktisch verhindert. Oberbillwerder kann durch den Abstand zu Bergedorf-West keine funktionierende Nachbarschaft bilden. Der Senat vergibt damit die Chance einer nachhaltigen Entwicklung des neuen Quartiers.“