Eintritt in staatliche Museen muss frei sein

Für  Focus Online erklärt Jens P. Meyer in einem Gastbeitrag den Antrag der FDP-Fraktion der Hamburgischen Bürgerschaft, den Museumseintritt in Hamburg nach britischem Vorbild dauerhaft kostenlos zu machen, welcher von den Regierungsfraktionen abgelehnt wurde:

 

"Durch räumliche Veränderungen, angepasste gastronomische und auch kommerzielle Konzepte lassen sich Museen so umgestalten, dass sie zu öffentlichen Aufenthaltsorten werden, an denen man sich zum Kaffee trifft oder ein Geschenk kaufen kann, um nebenbei auch noch Wissen mit nach Hause zu nehmen.

Mit der Abschaffung des Kassenhäuschens allein ist es nicht getan, es braucht veränderte Raumkonzepte, die sukzessive umgesetzt werden müssen. Das geht nicht von heute auf morgen, erfordert aber eine Bewusstseinsänderung, die auf der Hamburger Senatsbank offensichtlich noch nicht angekommen ist. Es braucht in Hamburg ganz offensichtlich Freie Demokraten, um dem behäbigen Scholz-Senat Beine zu machen. Ein kleiner Lichtblick dabei, die Anträge der Opposition führten dazu, dass die rot-grüne Regierungskoalition sich gezwungen sah noch kurz vor der Bürgerschaftssitzung einen eigenen Antrag aus dem Ärmel zu zaubern, der den Museen auf ihrem Weg „Unterstützung“ versprach. Sehr allgemein und vor allem schön unkonkret, dafür aber kostenlos und vermutlich umsonst!"

 

Sie finden den Gastbeitrag für Focus Online hier.