Wohnraumförderung breiter aufstellen

Zu dem heute vorgestellten Wohnraumförderprogramm 2017 und 2018 sagt Jens P. Meyer:

 

"Bereits im Juni 2016 wurde im Bündnis für das Wohnen vereinbart, dass jährlich 3.000 Sozialwohnungen gebaut werden sollen. Seitdem lässt sich Rot-Grün dafür feiern und hat bis heute gebraucht, bis die Investitions- und Förderbank diese Zielvorgabe verbindlich vorgeschrieben bekam 

 

Die von Senatorin Stapelfeldt (SPD) präsentierten Zahlen zeigen zudem: Rot-Grün muss immense Anstrengungen unternehmen, damit der Sozialwohnungsbestand der Stadt nicht noch weiter absinkt und verliert dabei den freifinanzierten, bezahlbaren Wohnungsbau beinahe gänzlich aus den Augen. Es ist deshalb ein Glück für Hamburg, dass private Investoren sich so stark im hiesigen Wohnungsmarkt engagieren. Um dieses Engagement weiter zu unterstützen, fordern wir Freie Demokraten unnötige bürokratische Hürden abzubauen und die Bildung von Wohneigentum stärker zu unterstützen. So beispielsweise mit dem Vorschlag, bei der ersten selbst genutzten Immobilie bis zu 500.000 Euro Kaufpreis keine Grunderwerbsteuer zu zahlen. Das würde gerade auch jungen Familien mehr Spielraum geben, Wohneigentum zu bilden und nicht vom Mietmarkt abhängig zu sein."