Werden politische Ziele im Wohnungsbau verfehlt?

Anlässlich des veröffentlichten Geschäftsberichtes 2015 und den weiteren Planungen von SAGA GWG sagt Jens P. Meyer:

 

„SAGA GWG leistet einen wichtigen Beitrag zur Wohnraumversorgung der Bevölkerung. Der Geschäftsbericht lässt allerdings einige Fragen offen. So ist bedenklich, dass es trotz aller Bemühungen zu einem weiteren Abschmelzen der Sozialwohnungen kommt (-2.671 Wohneinheiten). Das ursprünglich geplante Neubauvolumen konnte in 2015 ebenfalls nicht erreicht werden (Plan 140 Mio. Euro, Ist 116 Mio. Euro). Gleichzeitig sind die Verbindlichkeiten insgesamt um knapp 160 Mio. Euro auf fast zwei Mrd. Euro angewachsen.

 

Offen ist aber vor allem, wie die politische Vorgabe einer Verdoppelung der Neubauzahlen auf 2.000 Wohneinheiten pro Jahr umgesetzt werden soll, bei einem gleichbleibenden Mitteleinsatz in 2016 von 140 Mio. Euro. SAGA GWG geht für 2016 bei den Fertigstellungen von nur 800 bis 1.000 Wohnungen aus. Es ist somit zu befürchten, dass das Unternehmen die politischen Ziele verfehlt.“

 

 

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