Wortbruch schadet Hamburger Wohnungsmarkt

Jens P. Meyer stellte in der aktuellen Stunde am Mittwoch fest: 

„Erneut untergräbt der Senat die Bestrebungen der Wohnungswirtschaft den Wohnungsbau im „Bündnis für das Wohnen“ gemeinschaftlich voranzutreiben.
Seit acht Monaten ignoriert Frau Senatorin Stapelfeldt ihre  Zusage ein Gutachten zur Beurteilung des Hamburger Wohnungsmarktes für die Mietpreisbremse in Auftrag zu geben. Dass wundert wenig, denn der Hamburger Wohnungsmarkt ist weder so einheitlich wie der Senat annimmt, noch sind die erhofften Mietpreissenkung eingetreten.

Das Mietniveau ist gleich, eine Preisdämpfung ist ausgeblieben.

 

Auch der Schaden, den die Mietpreisbremse dem Wohnungsmarkt indirekt beigefügt hat, ist bekannt: 1.397 weniger Baugenehmigungen als 2014. 1397 Wohnungen, die nicht gebaut werden, weil der Senat mit seiner ideologischen Politik die Wohnungswirtschaft verprellt und das „Bündnis für das Wohnen“ torpedierte.Für die FDP steht fest, ohne ein neues Bündnis werden die nun angestrebten 10.000 Wohnungen pro Jahr nicht erstellt werden können.

 

Die FDP fordert deshalb: Schluss mit ideologischer Konfrontationspolitik und Wortbruch. Das Gutachten zur Untersuchung des Hamburger Wohnungsmarktes muss umgehend in Auftrag gegeben werden, um dem erfolgreichen das „Bündnis für das Wohnen“ zu erneuern"